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genau sein Geld zu rauben und dann zu besitzen.
Und die Herren mit der schwarzen Augenbinde versuchen es immer und immer wieder. Und stets scheitern sie
kurz vor ihrem Ziel. Kommissar Hunter samt Micky Maus verfrachten die Panzerknacker meistens wieder
zurück ins Gefängnis. Doch kaum sind sie wieder auf freiem Fuß wird erneut geplant, wie sie Dagobert
am geschicktesten von seinen Besitz befreien können. Und schon beginnt das Spiel des Scheiterns erneut von vorne.
Neben der Hexe Gundel Gaukeley und Klaas Klever sind die Panzerknacker in den Geschichten, in denen
sie auftauchen, die gefährlichsten Widersacher von Dagobert Duck. Dass stets ihr Scheitern vorprogrammiert
ist, liegt meistens in ihrer eigenen Dummheit begründet. Es liegt keinesfalls an der Schläue von Dagobert Duck.
Erfindungen am laufenden Band: Düsentrieb, der kreative Magier seiner Branche
(mf) „Daniel Düsentrieb - Erfinder und Genie“ steht auf seinem Firmenschild in Schwarz auf Gelb. Auf einem anderen sogar „Erfindungen für jeden IQ!“ Gelesen habe ich kürzlich das Lustige Taschenbuch „Entenhausen Stars Daniel Düsentrieb.“ Heute habe ich rein aus Neugier einmal die in diesem LTB vorkommenden Erfindungen raus geschrieben, um sie euch zu präsentieren.
Gezählt habe ich 19 Erfindungen auf 314 Seiten. Wenn dieser Umfang an Innovation kommentiert werden muss, dann folgen wir dazu den Worten der unnachgiebigen Hexe Gundel Gauckeley, mit der Düsentrieb in einer Geschichte gemeinsame Sache macht. Die macht dem Erfinder folgendes Kompliment: „...auf ihrem Gebiet sind sie (…) ein Magier.“
Zucchini-Vernichter: Doch nun zu den erwähnten Erfindungen in diesem LTB. Wir starten auf Seite 13 mit einer
Erfindung, die vielen Kindern wahre Freude bereiten würde: Es handelt sich um den Zucchini-Vernichter. Liegt Zucchini auf dem Teller, reicht ein Strahl der taschenlampenähnlichen Gerätschaft, und „Schwupps“ ist das Gemüse verschwunden. Aufgegessen?
Androiden: In bester Erfindermanier hat sich Düsentrieb abgesichert für den Fall der Kreativ- und
Einfallslosigkeit: Er hat einen Androidengebaut, der ihm dann weiterhelfen kann. Hieraus entwickelt sich einen spannenden Geschichte, deren Schiulderung hier zu weit führen würde.
Vergiss-alles-Pillen: Manche Menschen müssen für einen Filmriss sehr viel Alkohol trinken.
Daniel Düsentrieb hat das nicht nötig, denn er verfügt über dieVergiss-alles-Pillen, auch „Vergallpillen“ genannt. Pille runter schlucken und schon sind Kurz- und Langzeitgedächtnis platt gemacht.
Staubsauger der Musik macht: Wer lärmempfindlich ist und das herkömmliche Staubsaugergeräusch nicht
aushalten mag, der findet die Lösung bei Daniel Düsentrieb. Er erfindet einfach einen Staubsauger, der Musik macht, statt Krach. Übrigens: An anderer Stelle in diesem LTB wird Gundels Hexenbesen durch einen Staubsauger ersetzt, damit Düsentrieb und die Hexe gemeinsam fliegen können.
Safe mit Verteidigungsfunktionen: Dagobert lebt stets in Sorge um seine Talerchen.
Düsentrieb liefert ihm statt Beruhigungspillen einen Safe mit Verteidigungsfunktionen. Wenn jemand unberechtigt Hand an den Safe anlegt, dann greift der Safe an und boxt etc. was das Zeug hält.
Autolack lässt Haare wachsen: Durch ein Versehen wird Autolack mit einen Haarwachsmittel vermischt und so
kommt es zu ganz besonderen Nebenwirkungen. Der neue Autolack lässt Haare wachsen. Eigentlich sollte er nur preiswert sein, so der Auftrag von Dagobert Duck. Leider ging etwas gehörig schief. Doch die nächste Erfindung regelt alles auf eigenartige Weise. Düsentrieb erfindet einen
Traktor zum Frisieren und Haareschneiden bei Kfzs: Und der Kundenandrang ist groß, denn alle
neu lackierten Fahrzeuge tragen Langhaarfrisuren, Ponys oder Seitenscheitel. Das muss immer wieder in
Fassonschnitt verwandelt werden. Dabei dient der Traktor zum Frisieren und Haareschneiden bei Kfzs.
SuperMaxx-Verstärker: Das Entnet macht Probleme, der SuperMaxx-Verstärker zum schnellen Download soll Verbesserung bringen. Allerdings funktioniert der nicht richtig. Daniel Düsentrieb richtet das wieder und alles wendet sich zum Guten.
A.U.T.O.M.A.T.: Verständigung in fremden Sprachen ist schier unmöglich, wenn man diese Sprache nicht
beherrscht. Abhilfe schaftt hier Düsentriebs A.U.T.O.M.A.T.. Völlig klar, dass hier etwas schief geht.
Robogum: Eine Haushaltshilfe, gewissermaßen ein lebensgroßes Helferlein in Menschen- (Enten-)
Gestalt aus Gummi ist Düsentriebs neueste Erfindung, der Robogum .
Haushaltsroboter: Arbeit im Haushalt ist in der Stadt an der Gumpe ebensowenig beliebt,
wie überall auf der Welt. Aus diesem Grund erfindet Daniel einen Haushaltsroboter . Dumm nur, dass der im Einsatz völlig durchdreht, Teppiche frisst und Vasen umstürzt.
Seilbahn für Entenhausen: Um das Verkehrsproblem zu lösen, soll eine nachhaltige Seilbahn helfen.
Klaas Klever und Dagobert Duck erhalten je einen Auftrag und kämpfen so um den Sieg. Düsentrieb unterstützt
beide beim Bau der Seilbahn für Entenhausen.
Hyperkoffer: Stell dir vor, du hättest einen Koffer mit unendlichem Fassungsvermögen.
Es passt sogar ein Kühlschrank rein. Die Gegenstände werden im Hyperraum untergebracht.
Das Portal dazu ist der Hyperkoffer . Blöderweise vermischen sich dort die Packstücke und keines findet wieder zu seinem Besitzer zurück.
Vier-Jahreszeiten-Schirm: Probleme mit dem Wetter im Urlaub? Zu heiß, zu kalt? Egal, der Vier-Jahreszeiten-Schirm bietet das Wetter aus vier Jahreszeiten auf Abruf.
Wellenflüsterer: Manche mögen glatte Wasseroberfläche, ander lieben Wellengang. Mit Düsentriebs Wellenflüsterer stellt jeder die Wasserbewegung nach Belieben ein.
Tanzfläche mit Energierückgewinnung: Die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimawandel tauchen
in vielen LTBs auf. In dieser Ausgabe widmet sich der kluge Erfinder diesen Problemen.
Er entwickelt kurzerhand eine Tanzfläche mit Energierückgewinnung , die die Bewegungen in Strom verwandelt. Ähnlich geht es zu bei den
Ladelaufschuhen: Auch beim Joggen entsteht Energie, die üblicherweise völlig verpufft.
Nicht so mit Düsentriebs Ladelaufschuhen . Diese fangen die Energie ein und speichern sie. Interessant wird es beim nächsten Projekt, dem
Schnirchophon: Auch beim Schnarchen wird erheblich viel Energie erzeugt. Die Laute wandelt das
sogenannte Schnirchophon in Elektrizität um. Das ist Energiegewinnung der besonderen Art.
Soweit Düsentriebs Erfindungen aus dem LTB „Entenhausen Stars Daniel Düsentrieb.“ Wenn du das Buch in die Finger bekommst: Lies es durch, am besten auf einen Rutsch. Es bringt Spaß!
(mf) Wer war das eigentlich, die Frau Dr. Fuchs, deren Name stets das Impressum zierte? Antwort:
Die 1908 geborene studierte und promovierte Kunsthistorikerin war ausgewiesene Chefredakteurin und
Übersetzerin der Disney-Publikationen.
Zu diesem Job gekommen war sie, weil die Dame zur rechten Zeit
am rechten Ort war, „nämlich dort, wo verhandelt wurde, wie und wann die „Micky Maus“ in Deutschland erscheinen sollte“,
erklären die beiden Autoren Uwe Anton und Ronald M. Hahn in ihrem Buch „Donald Duck – Ein Leben in Entenhausen“.
Seinerzeit wurde dies von Mitarbeitern der Zeitschrift Reader´s Digest
zusammen mit einem Disney.-Vertreter verhandelt.
Prompt erhielt Frau Dr. Fuchs einige Seiten zur Probe und kam so, wie sie selbst sagte „zur Micky Maus,
wie die Jungfrau zum Kind. Damals galten Comics neben AFN-Radio als reiner Schund. Dr. Fuchs trat an, um
diesem Vorurteil endgültig den Garaus zu machen.
Mit ihren Übersetzungen schliff sie die Profile der Akteure Donald Duck etc.: Sie wurden zu abgerundeten
Persönlichkeiten gewürzt mit Esprit und Intelligenz. Zitate von Goethe, Shakespeare und z.B. Schiller
flossen ihnen galant aus den Schnäbeln. Ein weiterer Verdienst von Dr. Fuchs ist es- und die eingefuchsten
Donald-Fans werden es ganz bestimmt wissen – die Lautmalereien eingeführt zu haben. „Ächz“, „Stöhn“ usw.
stammen aus ihrer Feder. Geflügelte Worte wie beispielsweise „Dem Ingeniör ist nichts zu schwör“ sind
auch ihre Erfindung. Beides, die geflügelten Worte und die Lautmalereien haben sogar Eingang in die
Alltagssprache gefunden.
Dr. Erika Fuchs übte ihren Job als Chefredakteurin bis zu ihrer Pensionierung aus. (25.01.2026)
(mf) Umweltverschmutzung und Umweltaktivitäten sind zentrales Motiv der Titelgeschichte „Zurück ins Mikroland“ in LTB 601.
Tick, Trick und Track nehmen an einem Umwelttag teil. Sie freuen sich sehr, dass der Wald nahe Entenhausen zum Gebiet dieses Aktionstages dazu gehört. Die Drei machen sich auf den Weg und erstarren vor Schreck: Der gesamte Wald, alle Pflanzen, Bäume, Blätter und Sträucher sind nun knallrot gefärbt.
Das herauszufinden ist genau der richtige Auftrag für die drei Fieselschweiflinge. Aus einem anderen LTB-Abenteuer kennen sie die Insekten des Waldes noch sehr gut. Dies wollen sie nutzen, um herunterzufinden, wie es zu dieser Verfärbung kommen konnten. Sie setzen einen Schrumpfstrahler ein, der sie auf Insektengröße verkleinert. So können sie wieder auf Augenhöhe mit ihren Insektenfreunden kommunizieren.
Rasch stellt sich heraus, dass die Verfärbung der Pflanzen etwas mit dem kleinen Fluss zu tun haben muss. Eine Libelle stellt nämlich fest, dass sie nach einem Bad dort völlig rot geworden ist. Andere Insekten bestätigen auch ein Bad.
Tick, Trick und Track wollen von den Tieren genau wissen, wo ihre Badestelle war. Sie fliegen gemeinsam dort hin, die drei Neffen als Passagiere auf einer Wespe, und von oben sehen sie genau den Übergang von grünem Bewuchs zur Verfärbung nach Rot. Und sie sehen vor allen Dingen eines ganz genau: Sie ertappen einen Mann, der den roten Inhalt zahlreicher Fässer in den Bach kippt.
Schnell wird der Übeltäter gestellt. Zum Glück kommt heraus, dass es sich nur um Lebensmittelfarbe handelte, die die Pflanzen rot verfärbt hatte. Das Rot lässt nach ein zwei Regenstunden wieder nach.
Schönes Ergebnis ist, dass am Ende der Geschichte der Wald nahe Entenhausen als Naturschutzgebiet ausgewiesen wird. Das ist wohl der Verdienst von Tick, Trick und Track.
(mf) Sind es die tollen Zeichnungen oder die lustigen Dialoge, die in einem Panel der LTBs zuerst gelesen werden? Einfach ist die Antwort nicht. Sie lautet aber auf jeden Fall: Es kommt drauf an.
Fest steht: Europäische und amerikanische Comics werden im Gegensatz zu Mangas von links nach rechts gelesen. Die Z-Form taucht in der Literatur als Beschreibung der Lesart auf: Also von links oben nach rechts, dann ein Schritt weiter nach unten links und wieder nach rechts und so weiter.
Ich habe mich durch endlos viele Foren mit der Frage Bild oder Text gescrollt und meine Ergebnisse sind durchaus ambivalent.
Die einen sagen, sie lesen zuerst den Text und betrachten dann erst die Bilder. Die anderen User schauen sich zuerst die Bilder an, vertiefen sich so in die Handlungssituation und den Ablauf der Geschichte und lesen dann erst die Dialoge.
Ich selbst zählte lange zu denen, die den Text förmlich „fraßen“. Ich fixierte mich nur auf die Handlung,
wollte wissen, wie die Story weitergeht. Nach den Texten einer Seite habe ich erst die Zeichnungen der Panels genauer angesehen.
Nun könnte man sagen „Schade! Schließlich ist es ja ein Comic und keine nur geschriebene Kurzgeschichte.“
Irgendwann habe ich mir genau das auch gedacht. Bewusst und mit purer Absicht habe ich mir zuerst die Zeichnunge im Panel angeschaut und DANN erst den Text in der Sprechblase gelesen. Anfangs war es für mich ungewohnt. Mittlerweile ist genau diese Vorgehensweise mit in Fleisch und Blut übergegangen.
Was ist dabei passiert? Ich jage nicht mehr durch die Geschichten. Es vergeht mehr Zeit, die mir aber den Genuss der Zeichnungen bringt. Das gefällt mir wirklich sehr. So habe ich Comics für mich neu entdeckt.
(mf) Staus gibt es Entenhausen täglich auf allen Hauptverkehrsstraßen. Doch digitale Engpässe wegen mangelnder Bandbreite der beiden Provide „Entnet“ und „Klevernet“ verderben den Usern den Downloadspaß. Wer in unserer Menschenwelt bei Providern einen Blick in die Rubrik „Störungen“ wirft, weiß genau, worum es geht.
Ich rede hier von der Geschichte „Bits und Bytes von oben“ in LTB 601 „Zurück ins Mikroland“. Tatsächlich ist in Entenhausen Binge-Watching per Streaming und Download kaum noch möglich. Es ruckelt, stockt und dauert Stunden. Doch was passiert, wenn Komaglotzer auf die nächste Folge ihrer Lieblingsfolge für den Serienmarathon Stunden oder über Nacht warten müssen? Richtig! Sie fangen an zu meckern und zu zetern! Und sie suchen nach funktionierenden Alternativen.
Genau hier kommt ein forsches Startup ins Spiel. Gitta Gans gründet mir ihrem Partner das Unternehmen „Duck & Drop“. Dieses bietet die clevere , doch altbackene Lösung für die Surfer in der Gumpestadt an: Daten werden auf USB-Sticks geladen und per Drohne an den Kunden geflogen.
Und das funktioniert wie geschmiert: Schon bald wimmelt es am Himmel Entenhausen nur so von Drohen, die permanent im Einsatz sind, damit die Menschen ihren Serienmarathon wieder genießen können. Und auch Dagobert Duck prüft den Leistungsumfang vom Startup. „Schicken Sie irgendeinen USB-Stick an unser Büro in der Südstadt“, befiehlt er seinem Diener. Dieser schnappt sich den nächstbesten Stick, lädt ihn in die Drohne und ab geht die Post.
Dumm nur, dass die Panzerknacker mit hören, dass es nicht irgendein Stick, sondern – oh Graus – der Stick mit allen Passwörtern und Zugangsdaten von Dagobert ist. Diener Baptist hat sich hier wortwörtlich einen schlimmen Fehlgriff geleistet. Sofort machen sich Baptist und Dagobert mit einem Doppeldecker auf die Jagd nach der Drohne.
Derweil hat Klaas Klever Angst, dass sein KleverNet den Bach runter geht. Vorsorglich kauft er den Duck & Drop-Gründern zum horrenden Preis das Unternehmen ab. Was er nicht weiß: Auch die Panzerknacker suchen die Drohne mit dem Stick. Nach einigen Wirrungen und abenteuerlichen Flugfiguren schnappen sich die Bösewichter die Drohne um sie sich letztendlich von Dagobert wieder abjagen zu lassen.
Dass Duck & Drop ein Unternehmen ohne Zukunft ist, weil die Drohen jederzeit entwendet oder eingefangen werden können, stellt Dagobert rasch fest. Die Firmengründer entwickeln
mit dem Klever-Geld bereits eine neue Unternehmensidee. Und die Entenhausener sind wieder auf Entnet und Klevernet angewiesen.
(mf) Seit 1954 gibt es das sogenannte Schlaue Buch der Pfadfinder. Erfunden hat es Carl Barks.
Hier in Deutschland wurde dieses Nachschlagewerk von Dr. Erika Fuchs vorerst als z.B. „Handbuch“
übersetzt. Am Ende setzte sich „Schlaues Buch“ erfolgreich durch.
Jeder, der die Duck´schen Geschichten kennt, weiß, dass in scheinbar ausweglosen Situationen die drei
„Fieselschweiflinge“ Tick, Trick und Track stets zum Schlauen Buch greifen und von dort die Lösung für
das gerade vorherrschende Problem erfahren.
Kritische Leser sind geneigt, die vorhandene Menge
an Informationen (zurecht) anzuzweifeln, handelt es sich doch lediglich um ein kleines nicht sehr dickes
Taschenbuch.
Die IT ist mittlerweile auch bei den Entenhausener Pfadfindern eingetroffen: Mittlerweile gibt es
das Schlaue Buch auch als App. Das beschleunigt die Problemlösung enorm, gab es doch gelegentlich Fälle,
bei denen die Drei sehr lange zum
Nachschlagen in der gedruckten Version brauchten und die böse Gefahr immer größer wurde. Neben der App
gibt es auch ein e-book.
(mf) Donalds Neffen lebten zu Anfang ihres Lebens bei ihrer Mutter Della und bei Vater Duck.
Bekannt und mehr oder weniger gefürchtet waren die drei Neffen wegen ihrer Streiche, die sie anderen
mit Leidenschaft spielten. Berichtet wird beispielsweise von einem Streich gegenüber Vater Duck: Sie
warfen einen Knallfrosch unter seinen Stuhl. Am Ende musste Vater Duck ins Krankenhaus. Das ist bei
Duckipedia zu erfahren.
Die Streiche der Drei waren die Hölle für ihre Eltern, heißt es. Als Vater Duck ins Krankenhaus kam,
wurden Tick, Trick und Track von ihrer Mutter Della zu ihrem Bruder Donald abgeschoben. Und tatsächlich:
Donald Duck ist bereit, seine Neffen bei sich aufzunehmen. Allerdings war ihm kaum bekannt, was auf ihn
zukam.
Die Drei verhielten sich unverändert mies ihm gegenüber – genau so, wie vorher ihren Eltern
gegenüber. Für Donald waqr es eine harte Zeit. Ein genialer Einfall brachte die entscheidende Veränderung: Tick, Trick und Track sollten zu den Pfadfindern vom Fähnlein Fieselschweif gehen.
Die Aufnahme verlief nicht einfach und spontan ab. Aber nach Überwindung von anfänglichen Schwierigkeiten wurden Tick, Trick und Track aufgenommen. Ihre Veränderung beginnt in diesem Moment. Die Nervensägen entwickeln sich in hilfsbereite, freundliche und vorbildliche Kinder.
Donald partizipiert von dieser Veränderung sehr. Bei seinen Aktionen und Fehlschlägen auf dem Weg zum
Geldverdienen gerät er derartig oft in Problemlagen, aus denen ihm seine Neffen öfters heraushelfen
müssen. Übrigens: Sie helfen auch Dagobert Duck. Und wenn die Drei keine eigenen Ideen haben, dann
hilft ihnen stets ein Blick in das Handbuch vom Fähnlein Fieselschweif.
(mf) Jeder kennt Franz Gans, den Knecht und Geliebter von Oma Duck. Er döst, pennt oder schläft sich durch den Tag.
Oma Duck freut das, denn so muss sie alle anfallenden Arbeiten alleine machen. Dadurch, das ist ihre Meinung, bleibe
sie fit und fühle sich nicht alt.
Doch was auf einem Bauernhof gut ankommt, ist in der Vorbereitung einer Opernpremiere völlig mies. Franz Gans hat in
der Titelgeschichte „Das Phantom der Oper“ in LTB 606 die Rolle eines Bühnenbildners/Bühnenmalers.
„Wieso ist eigentlich das Bühnenbild noch nicht fertig? Ich hatte ihn doch dringend darum gebeten“, fragt Donald. Die
Antwort seiner Neffen, die in dieser Geschichte übrigens Tic, Tric und Trac heißen, lautet „Du kennst François (Franz)
doch. Die Sicht auf die Dächer von Paris hat ihn rasch müde werden lassen.“ Donald kommentiert, dass François bei
allem immer einschlafen würde. „Außer beim Futtern. Da ist er stets hellwach“, wissen Donalds Neffen.
Der
wahre Grund für die Verzögerung der Arbeiten ist, dass François Angst hat, hinter die Kulissen zu gehen.
Dort wandle das Phantom der Oper und warte auf seine Opfer. Um das Bühnebild fertigzustellen, müsse François eben
auch hinter den Kulissen arbeiten.
Wie diese Geschichte ausgeht? Lassen Sie sich überraschen!
(mf) Das Drama ist groß: Dagoberts 50jähriger Kühlschrank ist endgültig kaputt. Der Billionär muss gegen seine Veranlagung Geld ausgeben und ein neues Gerät kaufen. Im Elektromarkt „Elektro Molch“ plant er seinen Einkauf und möchte zugleich feststellen, wie gut sich die Haushaltsgeräte aus seinen Fabriken verkaufen.
Auf Nachfrage urteilt der Verkäufer „Gar nicht! Der Krempel ist total veraltet! Deshalb die Schleuderpreise!“ Dagobert bleibt die Antwort im Halse stecken. Und es kommt noch bessser: Die Geräte aus dem Hause Klaas Klever sind „auf dem neuesten Stand der Technik!“
Dagobert will wissen, was die Klever-Geräte können, was seine nicht können. Er erfährt, dass Klever-Geräte computergesteuert seien und über besondere intelligente Fähigkeiten verfügen würden.
Dagobert zieht nach und präsentiert seine Serie intelligenter Geräte. Im weiteren Verlauf der Geschichte „Intelligente Komplizen“, die ich in den „Entenhausen Stars Dagobert Duck“ gestern gelesen habe, kommt es zu überraschenden Wendungen durch die Panzerknackert.
Für mich ist jedoch nicht die eigentlich Geschichte der Star (das Thema), sondern die intelligenten Haushaltsgeräte. Die Originalausgabe der Story stammt aus LTB 302 veröffentlicht am 25.09.2001. Was mich beeindruckt, ist der kreative Blick auf die Möglichkeiten der Technik, der nun ja schon 25 Jahre zurück liegt.
Bereits damals erfanden die Disney-Texter Staubsauger mit Mikrochip, der die Saugleistung an die Staubmenge anpasst oder wassersparende Waschmaschinen mit 700 Waschprogrammen. Im Elektromarkt gibt es auch Kühlschränke, die beim Tür-Öffnen heitere Musik spielen und so etwas Schwung in den Tag bringen kann. Ein anderer Kühlschrank weiß über seinen Inhalt Bescheid und ruft den Lieferservice an, um Lücken im Bestand wieder aufzufüllen.
Eine Duck´sche Waschmaschine belädt sich selbst, wäscht und hängt die Wäsche im Anschluss auf die Leine. Weiterhin gibt es einen Herd, der eigenständig das Frühstück macht und auch einen Fernseher, der sich die Filme allein anschaut :-), wenn der Besitzer keine Zeit hat.
Mal kurz nachgedacht: Welche intelligenten Geräte gab es 2001, sechs Jahre nach aufkommen des Internet in Deutschland?
Aus meiner Sicht serviert diese Geschichte Prognosen für die Zukunft, ähnlich wie eine SciFi-Story.
Heute können Sie einen Kühlschrank kaufen, der über seinen Inhalt Bescheid weiß usw.
(mf) Mit Fronarbeit belastet wird Donald durch Dagobert: Er muss als Briefzusteller für seinen Onkel arbeiten.
Donald meint, er wäre schnell fertig mit dem Job und könnte dann sofort wieder zu seinen heißgeliebten Bonsaibäumchen
nach Hause. Doch daraus wird so schnell nichts, denn auf den Straßen Entenhausen herrscht ein kilometerlanger Stau.
So beginnt die Geschichte „Spaß im Stau“ im LTB Entenhausen Stars Donald Duck. Donald verzweifelt an der
Verkehrssituation. Er kommt zu spät, die meisten Empfänger haben bereits geschlossen.
Am nächsten Tag kommt ihm eine zündende Idee: Während der Wartezeit im Stau frönt er seinem Hobby, denn
im Handschuhfach seines E 313 wartet eines seiner Bonsaibäumchen auf den vollendeten Schnitt.
„Ab sofort kann mir ein Stau gar nicht lange genug dauern“, kommentiert Donald. Nun hat er seinen Seelenfrieden
mit der Wartezeit gefunden. Doch Donald bleibt nicht allein: Gemeinsam mit ihm wartende Autofahrer beobachten, wie er seinem Hobby nachgeht. Sie fragen nach, ob er ihnen etwas für ihr Freizeitvergnügen bauen kann. Nachgefragt werden Vorrichtungen für Briefmarkensammler, für Spieluhrenrestaurateure, für Bastler, Hühnerhalter und vieles mehr.
Dagobert kriegt mit, dass Donald nicht zur Arbeit kommt, sondern daheim bastelt und seine zahlreichen Aufträge erfüllt.
Auf Nachfrage reißt Dagobert diesen Job sofort an sich, errichtet eine Fabrik für die Herstellung von Spaß-im-Stau-
Erzeugnissen und Donald muss sich wegen seiner Schulden unterordnen. Er wird Ideengeber und zum Vorarbeiter in der Fabrik bestimmt.
Was jetzt kommt, ist fatal für die Geschäftswelt in Entenhausen: Die Autofahrer lieben es im Stau zu stehen. „Schöner Morgen! Es geht doch nichts über einen gepflegten Stau“, meint einer und spricht allen aus dem Herzen. Ein anderer freut sich: „Endlich stecken wir fest und können tun, was uns Freude macht!“ Die Folge ist: Die Menschen stehen gerne im Stau und geben sich keine Mühe, überhaupt noch (pünktlich) irgendwohin zu kommen, geschweige denn zur Arbeit.
Dagobert erkennt die große Problemlage und fordert den Bürgermeister gemeinsam mit Konkurrent Klass Klever auf, die „Spaß-im-Stau-Produkte“ zu verbieten. Der jedoch weigert sich wegen des anstehenden Wahlkampfes.
Lösung kommt von spitzfindigen Juristen aus dem Rathaus.
Der stellt fest dass, „wird ein Hobby im Auto ausübt, so wird selbiges zur Wohnstatt und bedarf eine Eintrages
im städtischen Grundbuch!“
Prompt geht die Polizei der Angelegenheit nach und schreibt Knöllchen über 100
Taler für jeden. Kurze Zeit ist Schluss mit „Spaß im Stau“ und Dagoberts Fabrik wird überflüssig.
Anmerkung von (mf): Im Stau warten und basteln nur männliche Entenhausener. Ob sie lieber im Stau ihrem Hobby nachgehen,
als daheim bei ihren Freundinnen und Frauen Zeit zu verbringen?
Wer weiß das schon? :)
(mf) „Es gibt keinen Zweig der Wirtschaft, in dem ich nicht die Finger drin hätte“, zitiert Henner Löffler Dagobert Duck in seinem Buch „Wie Enten hausen – Die Ducks von A bis Z“. „Ich bin eben ein wahrer Moloch der Wirtschaft“, ist sich Dagobert sicher.
Und tatsächlich machte sich Löffler die Mühe, Dagoberts Imperium einmal genau aufzuschlüsseln. Die reichste Ente der Welt ist in der Rohstoffindustrie aktiv: Er besitzt Gold-, Silber-, Kohle- und Kupferbergwerke. Ebenfalls nennt er einen Steinbruch sein Eigentum. Ölquellen, Raffinerien und Kaffeeplantagen gehören für Dagobert einfach dazu.
Sein zweites Standbein ist die weiterverarbeitende Industrie: Fabriken zur Herstellung von fast allen Gebrauchsgütern von Musikinstrumenten, Motoren über Kraftfahrzeuge, Glas, Papier, Stahl und Schmuck zählen zum Duck´schen Besitz.
Sehr aktiv ist Dagobert auch in der Transportindustrie: In seinem Namen unterwegs sind Dampfschiffe, Öltanker, Eisenbahnen und Fluglinien. Öl fließt durch Dagoberts Pipeline-Netzwerk.
Auch in die Landwirtschaft hat Dagobert Geld gesteckt: Es werden Pferde und andere Pelztiere gezüchtet und vor allem im großen Stil Weizen angebaut.
Essen müssen die Entenhausener immer. Deshalb lässt Dagobert die Lebensmittelindustrie nicht außen vor: Fisch, Fleisch, Süßwaren, Brot, Donuts, Käse, Mehl und Popcorn stellen seine Mitarbeiter her. Zu dieser Branche zählen auch einige Fischrestaurants und Restaurantketten.
Dagobert ist vernarrt in sein Geld. Selbstverständlich darf in dieser Auflistung das Finanzwesen nicht fehlen. Dagobert besitzt Banken und Institute zur Finanzierung von Konsum. Interessanterweise bietet Dagobert keine Versicherungsdienstleistungen an.
Immobilien scheinen Dagoberts zweites Hobby zu sein. Er besitzt Mietshäuser, Bürogebäude und den gesamten Entenhausener Stadtteil Kummersdorf.
Einzelhandel (600 Damenoberbekleidungsgeschäfte), Kulturwesen (Theater, Taschenbuchverlag)
sowie Medienbetriebe (Zeitungen, TV-Sender, Radiostationen), und andere Dienstleistungen
(Hotel- und Restaurantketten, Zoo, Kinoketten, Internationaler Paketservice sowie Erdnussverkaufswagenketten) nennt
Dagobert sein Eigen.
(mf) Für 13 Millionen Euro wurde kürzlich ein Superman-Comic-Heft von 1938 verkauft. Seinerzeit kostete es
lediglich 10 Cent. Das war Superman, doch was ist eigentlich mit dem Wert der LTBs? Was sind die Erstauflagen
heute, 2026, wert?
Antworten darauf liefert uns der aktuelle Comic Preiskatalog 2026. Einmal aufgeblättert, Buchstabe „L“ gefunden,
beginnen die Notierungen der Lustigen Taschenbücher auf Seite 390. Zuerst einmal erfahre ich, woran eine
Erstauflage der LTBs überhaupt zu erkennen ist.
Klar ersichtlich ist es an der Rückenummer und deren Position: Bei den Bänden 1- 68 befindet sie sich immer unten.
Zur Erklärung: Ein LTB mit der Nr. 58,, die sich oben am Rücken des Bandes befindet, kann keine Erstauflage sein.
Im Preiskatalog werden noch weitere Besonderheiten beschrieben, deren Schilderungen hier in diesem Zusammenhang zu weit führen
würden.
Auf der nächsten Seite 391 beginnt die Preisrally: Band Nr. 1 ist in bester Qualität (Z1) 6.000€ wert. Z2 1.000 €
und Z3 nur noch 400€. Springen wir nun einmal zu den Bänden 8-10: Z1 360€, Z2 60€ und Z3 25€. Wir Sie lesen, ist
die Wertabnahme mit sinkendem Zustand gewaltig.
Die Bände 143-203: Z1 6€, Z2 2€ und Z3 1€. Die Bände 204 bis 600 sind in Z1 aktuell 4€, in Z2 1,50€ und in Z3 1€ wert.
In die Liste der wertvollsten deutschsprachigen Comics haben es die LTB (noch) nicht geschafft. On Top auf Platz 1
steht Micky Maus von 1951 Heftnummer 1. Wert: 50.000€ in Zustand 1 oder besser. Platz 2 mit 25.000€ besetzt das
Mosaikheft Nummer 1. Superman von 1950 steht im Wert bei 22.000€. Die letzten Plätze teilen sich Tarzan, Tim der
pfiffige Reporter, Tarkan 100 und Sigurd mit einem Wert von 1.000€.
(mf) Generationen von Kindern und Erwachsenen lasen Bücher von Astrid Lindgren, Michael Ende,
Otfried Preußler oder Roald Dahl. Öfters keimte Kritk an nicht mehr zeitgemäßen Formulierungen auf.
Hier geht es in den meisten Fällen um rassistische („Negerkönig“ bei Pippi Langstrumpf), sexistische oder
diskriminierende Äußerungen.
Manche Texte werden von Verlagen nach Absprache mit den Autoren geändert (Negerkönig wird zu Südseekönig).
Andere Titel fallen durch das Raster und werden überhaupt nicht mehr gedruckt. In diesem Zusammenhang spricht
die Kritik von Zensur.
Die LTBs erscheinen seit dem Titel „Der Kolumbusfalter“ am 1. Oktober 1967. Das sind 21 Jahre nach Erscheinen des ersten
Pippi Langstrumpfbuchs. Der Zeitgeist und das Empfinden für angemessene Inhalte und eben nicht angemessene,
verletzende Inhalte mag sich in diesem Zeitraum gewandelt haben. Was ist eigentlich mit den Inhalten der LTBs? Werden
diese auch umgeschrieben und frei von jeglichen Diskriminierungen neu aufgelegt?
Hier hilft uns ein Blick in das erweiterte Impressum von LTB 604 „Der E-313“ weiter. Dort heißt es: „Dieser
Titel enthält negative Darstellungen und/oder eine nicht korrekte Behandlung von Menschen und Kulturen.“
Diese Darstellungen – Sterotype – seien damals falsch gewesen und seien auch heute noch falsch. Der Verlag
wolle diese Inhalte jedoch nicht entfernen. Man wolle die schädlichen Auswirkungen aufzeigen, damit daraus
gelernt werden könne. Man wünsche sich eine integrativere Zukunft ohne Diskriminierungen. Dazu sollen die
Geschichten der LTBs anregen.
In diesen Geschichten soll eine große Vielfalt der Menschen rund um den Globus berücksichtigt und nicht
diskriminiert werden. Das sei das Ziel von Disney. Wer sich weitergehend informieren möchte, der möge
die Webseite www.Disney.com/StoriesMatter aufrufen.
(mf) Generationen von Kindern und Erwachsenen lasen Bücher von Astrid Lindgren, Michael Ende,
Otfried Preußler oder Roald Dahl. Öfters keimte Kritk an nicht mehr zeitgemäßen Formulierungen auf.
Hier geht es in den meisten Fällen um rassistische („Negerkönig“ bei Pippi Langstrumpf), sexistische oder
diskriminierende Äußerungen.
Manche Texte werden von Verlagen nach Absprache mit den Autoren geändert (Negerkönig wird zu Südseekönig).
Andere Titel fallen durch das Raster und werden überhaupt nicht mehr gedruckt. In diesem Zusammenhang spricht
die Kritik von Zensur.
Die LTBs erscheinen seit dem Titel „Der Kolumbusfalter“ am 1. Oktober 1967. Das sind 21 Jahre nach Erscheinen des ersten
Pippi Langstrumpfbuchs. Der Zeitgeist und das Empfinden für angemessene Inhalte und eben nicht angemessene,
verletzende Inhalte mag sich in diesem Zeitraum gewandelt haben. Was ist eigentlich mit den Inhalten der LTBs? Werden
diese auch umgeschrieben und frei von jeglichen Diskriminierungen neu aufgelegt?
Hier hilft uns ein Blick in das erweiterte Impressum von LTB 604 „Der E-313“ weiter. Dort heißt es: „Dieser
Titel enthält negative Darstellungen und/oder eine nicht korrekte Behandlung von Menschen und Kulturen.“
Diese Darstellungen – Sterotype – seien damals falsch gewesen und seien auch heute noch falsch. Der Verlag
wolle diese Inhalte jedoch nicht entfernen. Man wolle die schädlichen Auswirkungen aufzeigen, damit daraus
gelernt werden könne. Man wünsche sich eine integrativere Zukunft ohne Diskriminierungen. Dazu sollen die
Geschichten der LTBs anregen.
In diesen Geschichten soll eine große Vielfalt der Menschen rund um den Globus berücksichtigt und nicht
diskriminiert werden. Das sei das Ziel von Disney. Wer sich weitergehend informieren möchte, der möge
die Webseite www.Disney.com/StoriesMatter aufrufen.
(mf) Gustav verlässt in der Geschichte "So ein Pech - So ein Glück" in LTB 605 frohgelaunt sein Haus. Er freut sich, dass die liebe Sonne aufgeht.
Plötzlich steht der Briefträger vor ihm: "Guten Morgen! Es ist Post für Sie da !"
Dabei handelt es sich um zwei Briefe.
Gustav rechnet sofort mit einer Gewinnbenachrichtigung. Und scheinbar hat er recht: Er erkennt sofort eine Zahl.
"Na ja, nicht berauschend, aber auch nicht zu verachten. Tausend Taler..." Und dann kommt der große Schock. Es ist
kein Gewinn, sondern eine Steuernachzahlung über 1.000 Taler. Gustav öffnet flugs den zweiten Brief und vermutet
einen Gewinn über 1.000 Taler. Doch nein! Es ist ein Bußgeldbescheid über 500 Taler.
Gustav ist entsetzt. Das sei keineswegs so, wie er es kenne. Er sei doch schließlich der Glückspilz und nicht der, der solche
Post erhält. Er möchte schnell auf andere Gedanken kommen. Am besten eine kleine Ausfahrt mit seinem Auto. Doch vor dem Fahrzeug
angekommen, entdeckt er voller Graus, dass alle vier Reifen platt sind. Aus der Traum von der Spritztour.
Gustav geht zu Fuß weiter, sieht eine Pfütze und springt drüber. Er landet in einer frisch betonierten Fläche, die er beim Aufkommen
ruiniert. Der freundliche Polizist gibt ihm ein Knöllchen über 100 Taler. Dann wird Gustav frech gegenüber dem Polizisten:
Macht noch einmal 100 Taler.
Sein Spaziergang führt ihn in den Emil-Erpel-Park. Vor ihm wieder eine frische Betondecke zur Reparatur des Fußwegs.
Gustav springt drüber und landet in einem Teich. Nachdem er klitschnass aus dem Wasser steigt, wird er von
einem Mann, er nennt sich Sebastian Siebenreich, angesprochen. Dieser teilt Gustav mit, dass er von "einem Duck ´schen
Neffen gehört (habe, der) vom Schicksal ungeliebt und vom Pech verfolgt (sei)"
Siebenreich wolle dem Schicksal etwas auf die Sprünge
helfen. Er hält Gustav für genau den richtigen Neffen von Dagobert - von Donald weiß er ja nichts. Gustav erhält einen Scheck
über einen mittleren Millionenbetrag, der möge ihn über sein "schweres Schicksal" hinwegtrösten. Gustav nimmt an
"Vielen Dank! Manchmal ist es schon ein richtiges Glück mit dem Pech!", meinte er dazu.
Anmerkung von (mf): Ohne Skrupel kassiert Gustav die Millionen. Ohne mit der Wimper zu zucken, bringt er Donald
um seinen Trost. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
(mf) Dagobert ist krank. Lesen soll ihn kurieren. Also kauft Donald vier gebrauchte Bücher im Wert von einem Taler.
Zurück bei seinem Onkel kassiert er Mecker, weil er so viel Geld für solche Bücher über Looser ausgegeben hat. Als Alternative
schlägt Donald Dagobert vor, ihm eine spannende Geschichte von einem Helden zu erzählen. Er habe das Buch "Die drei Musketiere" vor drei Jahren
gelesen und könne aus der Erinnerung erzählen. Dagobert willigt ein.
Was nun folgt, ist eine schöne Geschichte, in der D´Artagnon im Auftrag der Königin nach England reisen (reiten) soll, um etwas ganz besonders wichtiges
für sie abzuholen. Dazu habe er allerdings nur sechs Tage Zeit. Ihm wird bei Erfolg eine riesige Belohnung versprochen.
Flugs schlägt Donald bei Daniel Düsentrieb auf. Dieser heißt in der Geschichte aus LTB 60 Daniello und ist natürlich auch ein Erfinder. Prompt hilft er Donald und
baut für ihn eine Dampfmaschine. Dies ist die erste Dampfmaschine überhaupt - also eine echte Sternstunde der Erfindungen. Das Besondere an dieser Dampfmaschine
ist die Tatsache, dass dieser Antrieb in eine blecherne Pferdegestalt eingebaut ist. Oben konnte Donald Wasser nachfüllen und darunter in einer Brennkammer Holz.
Somit ist die Entstehung des Begriffs "Dampfross" für Dampflokomotive ein für alle Mal geklärt :).
Damit ist der Antrieb geregelt und Donald rast damit nach England. Er erledigt seinen
Job gegen alle Widerstände wie beispielsweise die Panzerknacker und liefert sein Paket
pünktlich ab. Doch die Belohnung ist für Donald keine. Es handelt sich um eine Dame,
die rein gar nicht Donalds Schönheitsidealen entspricht. Wie im Märchen nimmt diese Geschichte dennoch ein gutes Ende.
(mf) Innigste Liebe verbindet Donald mit seinem roten Flitzer E-313. Dumm nur, dass sein heißgeliebtes Fahrzeug bereits in die Kategorie „Oldtimer“ gehört. Das merkt auch ein Polizist, der Donald bei einem Ausflug mit seinen Neffen anhält, weil der Wagen aus dem Auspuff dicke schwarze Rauchwolken ausstößt. Den Wagen bezeichnet der Ordnungshüter als „Dreckschleuder“. „So darf ich Sie nicht weiterfahren lassen.
Star in dieser Titelgeschichte aus LTB 604 ist weder Donald, noch die Neffen noch das Auto. Star ist das Umweltbewusstsein, das nun in Donalds Universum einzieht. Er begreift, dass er am Fahrzeug etwas ändern muss, damit es nicht der Umwelt schadet UND damit er es behalten kann.
Erfinder Daniel Düsentrieb erteilte ihm eine Absage für technische Änderungen. Folglich beginnt Donald in bester Erfindermanier zu basteln. Er erfindet einen Pedal-Antrieb für den Motor. Die Neffen müssen ran und scheitern kläglich am nächsten Berg. Der Solarantrieb versagt im Schatten eines Waldes und die Windenergieversion stoppt die Elektromaschine, als der Wind nachlässt.
Zum Schluss gibt es doch eine Lösung von Daniel Düsentrieb. Er baut einen Abgasfilter resp. Katalysator in den E-313-Auspuff ein. So wird Donals Wagen umweltfreundlich und muss nicht auf den Schrottplatz.
Wirklich nett an dieser Geschichte ist der Social Media-Hype, den Donald erlebt. Viele Autobesitzer
fahren keine Neuwagen und wollen auf ihre „alten Schätzchen“ nicht verzichten. Schöne Idee!
(mf) Primus von Quack ist der einzige Duck mit Hochschulabschluss, Doktor- und Professortitel. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Psychiatrie. In Entenhausen behandelt der urstämmige Wiener Menschen mit psychischen Problemen. Bei der Erfolgsquote gibt es noch Luft nach oben: Oft verschafft Primus sich seinen Patienten-Eindruck (Anamnese) aus der Ferne, durch Hörensagen oder am Telefon. Ab und zu zeigt seine Behandlung auch Wirkung. Einmal sollte er Franz Gans behandeln, damit er etwas fleißiger arbeitet. Tat er dann auch, zerstörte aber sofort, was er gerade aufgebaut hatte.
In der Geschichte „Voll auf die Twölf“ im LTB 605 möchte Primus von Quack gerne einen Abschluss in Beulologie (Beulenkunde, Wissenschaft über Beulen) machen. Sein Plan: Er braucht ein erhebliches Horn am Kopf, „das ich untersuchen und auswerten kann!“
Täter soll Dussel Duck sein, der mehrfach nachfragt, ob er wirklich die Keule gegen Primus schwingen soll. Dann tut er es und Primus stellt fest: „Uiuiui. Ich sehe Sterne.“ Doch damit nicht genug. Primus ist wie ausgewechselt. Er spricht Jugendsprache (Bro etc), wundert sich über seine umfangreiche Bibliothek („Lesen ist für Langweiler“) und verlangt nach Action. Er zeigt ganz die gegenteilige Persönlichkeit und ganz und gar kein Verhalten wie ein Professor.
Er schleppt Donald und Dussel mit zu einem Waldarbeiterwettbewerb. Primus meldet sich zum Wettbewerb im Armdrücken an und gewinnt gegen einen wahren Muskelprotz. Andere Wettbewerbe gewinnt er auch – Donald und Dussel staunen nur noch.
Dann kommt Dussel auf die beste Idee: „Wenn er durch einen Schlag auf den Kopf so geworden ist, macht ihn vielleicht ein weiterer wieder normal.“
Genau das klappt, wenn auch nicht gleich nach dem ersten Versuch. Primus wundert sich, wo er ist, warum er so modern
gekleidet ist und vor allem warum er so viele Beulen am Kopf habe.
(mf) Hauptaufgabe von Franz Gans ist die eines Knechts auf dem Hof von der guten Oma Anette Duck. Doch bei der
Lektüre der Geschichten, die auf dem Grund und Boden der Bäuerin Duck spielen, wird schnell ersichtlich, dass es Franz als
seinen Job ansieht, an einem Baumstamm liegend Oma Duck bei ihrer Arbeit zu beobachten und dabei intensiv zu chillen.
Und Oma Duck findet das sogar gut. Sie kommentiert das Verhalten wie folgt: „Du bis unbezahlbar, Franz. Dadurch, dass ich
alles selber machen muss, bleibe ich schlank und rank und habe nie das Gefühl, dasss ich zum alten Eisen gehöre.“ „Na,
dann ist ja alles bestens“, meint Franz dazu. „Da hat jeder, was er will“, so sein Statement.
Einmal entlässt ihn Oma Duck und ersetzt ihn durch einen fleißigen, hart arbeitenden Knecht. Doch schon als Franz den
Hof verlässt, treibt es ihr die Tränen in die Augen. Grobian Gans deutet das alles in seinem Buch „Die Ducks“
als verdecktes Liebesverhältnis zwischen den beiden. Verdeckt deshalb, weil der „Sippenstolz der Ducks (…)
einer Verbindung mit einer Gans niemals zustimmen würde.“ Was beiden bleibt, ist das glückliche gemeinsame Leben hinter der
verschlossenen Haustür. Der Sippenstolz muss draußen bleiben!
(mf) Es ist Winter im aktuellen LTB 605 „Bullseye für Donald“. Donald sitzt nicht vor einer Skihütte, nein, er kämpft bei einem Vorentscheid um die Teilnahme bei der Darts-Weltmeisterschaft. Ja, richtig gelesen: Parallel zum Wettbewerb im Alexandra Palace, kurz auch „Ally Pally genannt, findet auch im Duck´schen Universum eine Weltmeisterschaft der spitzen Pfeile statt.
Donald gewinnt den Vorwettkampf und startet bei der WM. Die meisten Gegner scheinen ihm gelegen. Aber einer, Tyro McGinty mit langen Haaren vor den Augen und seiner Bobtailfrisur, macht ihm Angst. Ganz viel Angst. Schon im Vorfeld erkundigte sich Donald bei Daniel Düsentrieb nach KI-gesteuerten Pfeilen, die ihr Ziel nach mündlichem Auftrag von alleine finden und dort einschlagen. Doch Düsentrieb lehnte ab und redete von Betrug. Daran wolle er nicht beteiligt sein.
So bleibt Donald nichts andere übrig als wie ein normaler Sportler ohne KI anzutreten. In der Auseinandersetzung mit McGinty wird es knapp. In einer kurzen Pause beobachtet Donald, dass McGinty mit seinen Pfeilen spricht, ihnen Kommandos gibt. Der Fall ist klar: Das sind KI-Pfeile.
Dumm nur, dass diese im Wettkampf durch Funkwellen gestört werden. Und: Das ist besonders interessant, sie bekommen eine Identitätskrise, wollen nicht mehr nur als spitzes Objekt gesehen werden, das geworfen wird, sondern möchte eine Anerkennung der inneren Werte.
So ist es auch ein Pfeil, der Tyro McGinty beim Schiedsrichter als Betrüger enttarnt und... Donald wird Weltmeister.
(mf) Für die Zukunft lernen kann jeder, der die neun Geschichten aus dem LTB 95 „Onkel Dagobert erzählt“ richtig liest. Das jedenfalls meint Dagobert Duck, denn er hat sich entschlossen, „Euch an dem reichen Erfahrungsschatz meines bewegten Daseins teilhaben zu lassen.“
Und tatsächlich: Schon auf der ersten Seite der ersten Geschichte „Der sprechende Zauberberg“ im zweiten Panel steht die erste Weisheit. Sie ist an Donald gerichtet und lautet: „Schau vorwärts, Donald! Zurückblicken bringt nichts!“
Zum Schutz vor den Panzerknackern lagert Dagobert sein gesamtes Geld vom Geldspeicher um in einen Berg, der wie ein menschlicher Kopf aussieht. Er hat Nase, Mund etc. Per Fesselballon wird das Bargeld über einen Schlauch in die Nase des Berges eingeführt. Dumm nur, dass die Panzerknacker eine gute Idee haben.
Sie besprühen den Berg mit Pfeffer, der muss niesen und prompt fliegt das gesamte Vermögen Dagoberts durch die Luft und in die Steppe. Die Panzerknacker und Dagobert versuchen das Geld einzusammeln, scheitern jedoch an einem Wildhüter, der nachweist, dass alles, was auf diesem Gelände gefunden wird, im Besitz des Reservats bleibt.
Doch Dagobert kann nachweisen, dass es sich um sein Vermögen handelt und bekommt sein Geld komplett zurück. Und die Panzerknacker haben wie gewohnt das Nachsehen.
„Besser spät als nie“ heißt die letzte Geschichte. Und hier zeigt Dagobert am Ende ein Ökobewusstsein und Gespür für Natur und Umwelt, das zu Storybeginn scheinbar überhaupt noch nicht vorhanden ist. Um Freizeit- und Wellnesscenter zu bauen, roden Arbeiter die gesamte Natur. Sie reißen Bäume nieder, mähen Gräser, Büsche und Pflanzen ab, damit Betonfundamente und Straßen in Größenordnungen erstellt werden können. Selbst Donalds Lieblingsnaturparadies muss dran glauben.
Doch dieser – gerade im Einsatz als Astronaut und Raketenpilot der Duck´schen Raumflotte entdeckt einen Planeten, auf dem es unberührte Natur wie früher auf der Erde gibt. Er hofft, dass Dagobert davon die Finger lässt. Allerdings weiß Letzterer ohnehin (noch) nichts davon.
Als Dagoberts Arzt im Zeit und Bewegung in der Natur verordnet, gerät Dagobert an seine Grenzen: Er hat jegliche Natur vernichtet. So können seine Beschwerden nicht beseitigt werden. Dann erzählt Donald von diesem Planeten. Dagobert fliegt mit hin. Prompt wird dieser Planet in der Mitte geteilt und beide Hälften auf dere Erde wieder eingepflanzt.
Damit kehrt die Natur zurück und Dagobert wird wieder gesund. Die Moral: Immer, wenn er selbst direkt betroffen ist, wenn er droht, Schaden zu nehmen, dann kommt bei Dagobert die Erkenntnis, umzudenken und etwas anderes zu unternehmen.
Fazit dieses LTB 95: Sehr lesenswert!
(mf) Tik, Trick und Track folgen Schulkamerad Elektronikbastler Timo auf seinem Nachhauseweg,
weil er vorher ihnen gegenüber verdächtig kurz angebunden war. So beginn die Geschichte „Bares folgt Rares“
in LTB 506.
Der Weg führt die Drei in den Entenhausener Stadtteil Kummersdorf. Und: Der Name macht diesem Teil
von Entenhausen wahrlich alle Ehre. „Wo sind wir hier denn gelandet?“, fragt einer der drei Neffen
während sie sich umschauen. „Wo man eher nicht freiwillig landet. Echt trauriges Terrain“, antwortet
darauf ein anderer.
Die Drei wollen Timo zum Eisessen einladen. Der erklärt die Situation wie folgt: „Und in dem Viertel
findet ihr höchstens einen kaputten Kühlschrank an der Straßenecke, aber kein Eiscafé!“
Um die Situation in diesem Teil der Stadt zu verbessern, planen die Drei einen Spendenaufruf im Internet.
Zeitgleich informieren sie den Bürgermeister darüber und erfahren, dass Kummersdorf komplett im Besitz
von Dagobert Duck ist. Dieser, so Donalds Neffen, müsse sofort etwas unternehmen, damit sich die üble
Situation dort verbessert.
Erwartungsgemäß lehnt Dagobert jegliche Investitionen ab. Doch dann passiert der absolute Super-Gau für
Dagobert: Unter dem Geldspeicher tat sich eine Höhle auf und „schluckte“ sein gesamtes Geld. Der
Geldspeicher ist komplett leer - besenrein! Dagobert ist am Boden zerstört, verzweifelt und kurz
vor dem Zusammenbruch.
Rettung kommt vom Elektronikbastler Timo. Er hat ferngesteuerte Spinnen entwickelt, die kleine Lasten
transportieren können. Doch für Timos Hilfe gibt es eine Bedingung: Dagobert muss in Kummersdorf investieren.
Das sagt er dann, nach einigem Hin und Her auch zu.
Diese Geschichte zeigt ein vorhandenes soziales Problembewusstsein bei den drei Neffen Donalds. Grobian Gans
(Die Ducks) spricht dies den Dreien ein wenig ab. Er schreibt "statt mit diesen Kindern (aus Kummersdorf) zu spielen,
feiern sie mit Onkel Dagobert Weihnachten."
Meiner Meinung nach ist gegen eine Weihnachtsfeier mit der Familie nur schwer etwas einzuwenden. Auf jeden Fall haben sie
in dieser Geschichte oben maßgeblich dazu beigetragen, dass es den Kummersdorfern besser geht, dass sie dort ein schöneres
Leben führen können.
(mf) Ein versehentlicher Impuls erweckt einen gigantischen menschenählichen
Räumroboter in der Geschichte „Das Erwachen der Vergangenheit“ in LTB 506.
Der Roboter will alles auf der Erde beseitigen, um Platz für eine außerirische Ansiedlung
zu schaffen.
Donald Duck soll gegen ihn kämpfen, bleibt aber ohne jegliche Chance.
Rein zufällig hat er sein Phantomiasanzug in seinem Auto. Er legt diesen an und kämpft,
um Daniel Düsentrieb Zeit zu verschaffen.
Augenblicke später lenkt Donald eine große
Kampfmaschine und geht den Räumroboter brutal an. Doch gegen sein Schallgeschütz hat Donalds
Maschine keinerlei Chance.
Glücklicherweise hat der versehentliche Impuls zu Beginn der Geschichte zeitgleich ein Rufsignal gesendet.
Außerirdische Raumschiffe beamen den Räumroboter in ein Raumschiff und die außerirdischen Besucher ziehen ab.
Einige Überraschungen später ist die Welt gerettet. Doch diese werden, wie üblich, hier nicht verraten.
(mf) Das Böse schleicht sich durch die Nacht in Entenhausen. Donald bekommt Wind von einer Veranstaltung
im Kriminalkommissariat, mogelt sich hinein und...
Heute lese ich LTB 506 "Tatort Entenhausen". Und gleich in der Titelgeschichte geht es wieder um die berufliche Karriere
von Donald. Es ereignete sich ein Kunstraub. Die "berühmte Statue "Der Liegende" von Gustl Rodäng (wurde) aus dem Kunstmuseum
gestohlen", erklärt der leitende Kommissar.
Donald hielt die Veranstaltung zuerst für ein Seminar oder eine Weiterbildung für Kommissare bis er später merkt,
dass es um ein Briefing geht, den Kunsträuber ausfindig zu machen. Und der leitende Kommissar hat auch schon einen Plan.
Er will den Dieb ablenken: Dazu brauchen wir "einen stieseligen Trottel, der hier hochoffiziell ein ganz großes Theater veranstaltet."
Einer will es freiwillig machen.
Aber Donald gibt die beste Bewerbung ab, die der Kommissar kriegen kann: Er stürzt
tölpelhaft der Länge nach hin, weil er ungeschickt über seine eigenen Füße gestolpert ist. "Na, dieser Gesichtsclown kommt doch wie gerufen!", meint
der Kommissar. Sekunden später gibt Donald in Polizeiuniform eine Pressekonferenz.
Danach stürzt sich Kommissar Donald in die
Ermittlungen. Stunden später serviert er dem leitenden Kommissar seinen Täter: den Eigentümer der Statue, der Versicherungsbetrug begehen
wollte. Das jedenfall glaubte Donald felsenfest. Der leitende Kommissar präsentierte Donald aber ein Video, das den Kunstsammler
zur Tatzeit beim Schlafwandeln zeigt. Damit ist dieser als Täter raus.
Raus ist damit auch Donald: "Einen Sonntags-Ermittler wie dich können wir nicht brauchen. Abgang!", befiehlt der Kommissar und scheucht
Donald aus dem Kommissariat hinaus.
Augenblicke später befindet sich Donald beruflich gesehen wieder in den Klauen von Dagobert Duck.
Dieser bietet ihm zum Spottgehalt den Job an, die gigantische Duck´sche Lagerhalle am Hafen zu reinigen. Dabei hört und sieht Donald
etwas, das ihn sofort an seinen gerade verlorenen Polizistenjob erinnert: Zwei Ganoven schleppen die gestohlene Statue die Gangway hinauf
auf ein Schiff. Donald flitzt hinterher, wird später entdeckt und von den Bösewichten gefangen genommen. Gesellschaft dabei leistet
ihm später ein Kommissar der herbeigeeilten Kripo. Auch dieser wurde festgesetzt.
Wir nähern uns nun dem letzten Akt. Fest steht:
Donald ist an der Lösung und Gefangennahme der Bösewichte beteiligt. Er stellt auch den Chef der Bande. Mit dieser Person
hätte niemand gerechnet: Eine Überraschung für alle Lesenden.
Verraten wird hier aber nichts weiter - Selber lesen macht schlau!
(mf) Die Hängematte vor seinem Haus ist ganz bestimmt Donalds absoluter Lieblingsort. Aber: Donald lässt
nichts unversucht, um das Familieneinkommen zu sichern. Ja, Donald kann fleißig sein. Und ja, Donald
arbeitet immer wieder. Und das in schillernden verschiedenen Berufen.
Münzpolierer, Detektiv, Postzusteller, Tellerwäscher, Fließbandarbeiter, Laufbursche, Feuerwehrmann, Taxifahrer,
Gärtner, Bananenpacker, Staatsbediensteter, Bäcker, Glockenstimmer, Regenmacher, Fahrlehrer
Umzugsunternehmer, Abbruchunternehmer, Hühnerbaron und Reeder sind nur einige Jobs, an denen sich der ungelernte Donald
mit minderem Erfolg versucht hat.
Donald hat in der Arbeitswelt zwei große Gegner: Einmal ist es seine eigene mangelnde Ausdauer, der andere Gegner ist Onkel
Dagobert, der ihn stets für minderwertige, aber sehr aufwendige Tätigkeiten (z.B. als Münzpolierer im Geldspeicher) einspannt
und immer sehr schlecht bezahlt. Die geringe Ausdauer blockiert jedwede Erfolge bei Donalds Versuchen, sich als
Selbstständiger am Markt zu platzieren. Wenn nach einer Woche kein finanzieller Erfolg eintritt, dann ist Donald raus.
Immer!
Als lohnenswerte Alternative für Donald eigenen sich Lotterien und Gewinnspiele, an denen er eifrig
teilnimmt. Glückspilz Gustav Gans allerdings zeigt Donald leider immer wieder, dass sein Glück erheblich größer
ist, als das von Donald.
Jeder, der die obige Jobauflistung gut gelesen hat, stellt fest, dass Donald Berufe, in denen man eine Uniform tragen
muss/kann, erheblich bevorzugt. Grobian Gans (Die Ducks) schließt daraus eine kleine psychologische Entwicklungsstörung, Donalds
Matrosenanzug lasse auf eine vorpupertäre Problematik schließen.
Übrigens: Donald war nie Matrose!
(mf) Es kursiert schon seit Jahrzehnten das Gerücht, oder besser die Sage, der Mythos, dass der Anfang des überwältigenden
Vermögens von Dagobert Duck der Glückszehner war. Eben das Geld, das er als allererstes alleine verdient hatte.
Dagobert selbst war es, der diesen Mythos entzauberte und ins Reich der Märchen schickte. Er plauderte aus, das er einst
mit Waffen gehandelt habe und stets mit Ländern der sogenannten Driten Welt Geschäfte abgewickelt habe, die nur für ihn
optimal waren.
Wer Zweifel an unlauteren Machenschaften und dem fiesen Charakter von Dagobert Duck hat, der sollte sich mal fragen, zu welchen
Bedingungen Donald Duck für seinen Onkel arbeiten muss. Finanziell geht es für Donald nie gut aus.
A propos Charakter: Im aktuellen Sonderband 31 "Frohes Fest in Entenhausen" verkauft Dagobert die Freude seine Einkaufszentrumsbesucher
an Außerirdische im Tausch gegen einen riesigen Klumpen Gold - vielleicht eine Tonne schwer. Ohne jede Skrupel geschieht das. Später im Band greifen
Donalds Neffen erfolgreich ein und klären die für die Entenhausener äußerst traurige Situation.
(mf) Ist es wirklich Daisy Duck, von der Gustav nachts genüsslich träumt? Oder will er bloß auf Teufel komm raus
verhindern, dass Donald bei ihr landen kann?
Antworten auf diese Fragen finden sich gelegentlich in der Sekundärliteratur. Hier steht geschrieben, dass
der geneigte Leser eine überzeugte Heterosexualität bei Gustav Gans getrost ausschließen könne. Beweise dafür gibt es
keine. Auch keinen männlichen Partner, dem Gustav mit erhobenen Bürzel gegenübersteht. Vielleicht folgt das in späteren LTBs?
Wir bleiben jedenfalls gespannt!
Grobian Gans (Die Ducks) ist sich sicher, dass Gustav von der CIA zur Agententätigkeit gezwungen würde. Wenn er dem nicht folge,
dann würde man seine sexuelle Orientierung öffentlich machen.
"Gustav steht unter der Spannung einer latenten homosexuellen Beziehung zu Donald, den er (...) vergeblich umwirbt, indem er ihm sein
"Glück" immer wieder vor Augen führt." Weter heißt es bei Grobian Gans, dasss Gustav aus Eifersucht den Verehrer Daisys spiele, weil er
"Donald ganz für sich haben möchte."
(mf) Wie ein Herz und eine Seele präsentieren sich Daisy und Donald. Sie tanzen gemeinsam durch die Nacht, haben Spaß am Strand
und feiern gemeinsam Familienfeiern.
Liebestechnisch kommen sie allerdings in all den Jahrzehnten nicht über die zuvorkommenden Tanzstunden-Attitüden hinaus: Es gibt
kein wildes Geschnäbel oder liebevolle gegenseitige Berührungen.
Fakt ist: Gustav Gans ist nicht Daisys Auserwählter. Gegen den und seine streckenweise üblen Machenschaften gegen Donald nimmt sie ihn
stets in Schutz und rettet ihn gelegentlich.
Daisy scheint abzuwarten, bis Donald finanziell endlich auf eigenen Füßen steht. Sie beklagt seine Faulheit und Untätigkeit:
"Hast Du eigentlich keine anderen Hobbys als Deine Hängematte? Du solltest wirklich mal deinen Horizont erweitern!", meint
Daisy in LTB 579. Selbst der Goldfisch ihrer Nichten hätte mehr Interesssen, als Donald.
Gustav Gans taucht dann auf und berichtet von
seinen Erfolgen als Autor. Daisy dazu: "Hach, Gustav! Du bist so kultiviert." Gustav spielt Konkurrent für Donald. Doch in der
Geschichte "In der Ruhe liegt die Schreibkraft" regelt Donald seine Geschicke zum Erfolg. Auch er wird Preisträger eines Literaturwettbewerbs
und entlarvt Gustavs Leistungen als Plagiat. Daisy dazu: "Mein Donald! Ich bin ja so stolz auf dich!"
Es bleibt abzuwarten, was noch kommt, was noch so passiert im turtelnden
Entenhausen von Donald und Daisy.
Etwas Licht ins Dunkel brachte der Trickfilm "Mickys fröhliche Weihnachten": Hier gab es ein Küsschen von Daisy für Donald.
(25.12.2025)
(mf) Bei einer Soap zu arbeiten, das ist Daisys großer Traum. (LTB 579/Schreibk(r)ampf) "Wenn ich es mir aussuchen dürfte, würde ich
als Showrunner arbeiten wollen", gesteht sie Freundin Henriette. Sofort fragt Dagobert interessiert nach,
was das denn sei. Schließlich müsse er mit seinem Fernsehsender eine erfolgreiche Soap an den Start bringen.
Ein Showrunner sei "jemand, der für die Serie verantwortlich ist. Er erfindet die Story, castet die Schauspieler und
organisiert das ganze Drumherum". Dagobert ist sofort überzeugt und macht Daisy zur "Schaurennerin".
Höchst professionell erledigen Henriette und Daisy die anstehenden Aufgaben, manövrieren und argumentieren psychologisch geschickt
mit cholerischen Drehbuchautoren - kurzum: Der Job wird erledigt.
Alles läuft derzeit in Eigenregie durch mich. Ich kaufe die Comics, die Sekundärliteratur,
fotografiere die Buchcover und ... schreibe die Texte.
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